Warum man Lassie nicht quälen darf

Artikelnummer: trbu0402

 Tierversuche und moralischer Individualismus

 Johann S. Ach 

 
(Tierrechte - Menschenpflichten, Bd. 2)

Verlag: Harald Fischer

ISBN 3-89131-119-2 
 

Kategorie: Tierrechtsbücher


29,90 €

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Tierversuche werden in den unterschiedlichsten Zusammenhängen durchgeführt. Biomedizinische Grundlagenforschung, medizinische Diagnose und Therapie, Pharmakologie und kriegswissenschaftliche Forschung halten sie weitgehend für unverzichtbar. Und dies, obwohl Tierversuche das seit Jahren am heftigsten diskutierte Tierschutz-Thema sind.

Tatsächlich stehen bei Tierversuchen - anders als in anderen Fällen der Tiernutzung wie zum Beispiel dem Fleischessen, der Jagd oder der Ausstellung von Tieren in Zoos - vitale tierliche und menschliche Interessen einander gegenüber. Das macht die Frage von Tierversuchen gewissermaßen zum Testfall für die menschliche Fähigkeit zur Unparteilichkeit: Kann die Zugehörigkeit zur biologischen Gattung relevant dafür sein, ob einem Lebewesen ein moralischer Status zukommt oder nicht?

Sollten wir zu der Auffassung gelangen, daß gleiche Interessen von Individuen unabhängig von ihrer Gattungszugehörigkeit gleich zu berücksichtigen sind, so kann dies zu Konsequenzen führen, die unseren moralischen Intuitionen radikal entgegenstehen. Eine drastische Veränderung unseres Alltagsverhaltens wäre danach ebenso unverzichtbar wie eine grundlegende Revision der moralischen Problematik von Tierversuchen.

Im vorliegenden Buch zeigt Johann S. Ach, daß es dieselben Gründe sind, die es verbieten, Tiere wie Menschen zu quälen bzw. zu töten.