Lies das Buch

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Beschreibung

Das in Zusammenarbeit von Sonja und Robert Hipfinger entstandene Buch besteht aus zwei Teilen: Lies das Buch  Eine Ansichtssache und Extrem. Bekenntnisse eines ehemaligen Fleisch und Allesessers. Das Ehepaar erzählt in jeweils einem Teil den eigenen, persönlichen Weg zum Veganismus. Was motivierte sie für diese Lebensweise. Was war zunächst abschreckend oder erschreckend. Wie sieht der Alltag von VeganerInnen aus. Wie Bücher Leben verändern: Nach der Lektüre von Marsili Cronbergs Wie ich verlernte Tiere zu essen kam der spontane Entschluss: Von einem Tag auf den anderen wurde das Ehepaar vegan, alle tierischen Lebensmittel wurden aus der Küche verbannt. Besonders die Empfehlung diverser Bücher, welche auch den beiden den Weg zum Veganismus geebnet haben, sind für die LeserInnen interessant. Darunter befinden sich etwa Jonathan Safran Foers Tiere essen, Ruediger Dahlkes Peace Food und T. Colin und Thomas M. Campbells China Study

Das Leiden hinter Eiern und Milch Das Buch Der Bioschmäh hat ihnen die Augen geöffnet und so erfuhren sie, dass beim Sexing Küken nach Geschlecht sortiert und die männlichen Hühnerbabys vergast, geschreddert oder auf eine andere Weise getötet werden. Auch dass Kühe nicht ?einfach so? Milch geben, sondern mehrmals in ihrem Leben zwangsbefruchtet werden und ihnen ihre Kälbchen bei der Geburt weggenommen wird, erfuhren die beiden, wie fast alle Menschen, erst spät in ihrem Leben. Das Entscheidende ist, so die Hipfingers, jede Mahlzeit als eine Chance wahrzunehmen und durch eine pflanzliche Lebensweise einen Beitrag für eine gerechtere, gesündere und nachhaltigere Welt zu leisten.

Tipps für ein veganes Leben: Praktische Tipps zum Umgang mit FreundInnen und Familie, zum Einkaufen und Essengehen werden gegeben. Es wird mit Mythen und oft gehörten Phrasen a la Was kann man dann denn noch essen aufgeräumt. Kurz wird auf einige Nährstoffe und die gesundheitlichen Auswirkungen von tierischen bzw. pflanzlichen Lebensmitteln eingegangen. Besonders Robert Hipfinger betont, welch positive Auswirkungen die vegane Ernährung für sein Körpergewicht und seine Herzerkrankung hatte.

Unsere Liebe zu Tieren und unserem Planeten: Sonja Hipfingers Gedanken zur liebevollen Sorge um unsere sogenannten Haustiere regen zum Nachdenken an, warum andere Tiere ausgebeutet und getötet werden. Über das Konzept des Karnismus, ein Glaubenssystem, das vielen Menschen das Essen bestimmter Tiere als normal, natürlich und notwendig erscheinen lässt, berichtet Robert Hipfinger. Weiters gibt er einen Überblick über die Umweltauswirkungen der Tierhaltung, wie Klimawandel, Bodenerosion und Überfischung, und zeigt auf, dass die globale Hungerproblematik in engem Zusammenhang mit der Verfütterung von Soja und Getreide an Tiere steht.

Fazit: Die authentische Geschichte von Sonja und Robert Hipfinger führt von Kindheitserinnerungen über kulinarische Vorlieben für Fleisch bis hin zur Entscheidung für die vegane Lebensweise. Aufgrund der offenen Thematisierung ihres einstigen Konsums tierischer Produkte werden sich omnivore LeserInnen verstanden fühlen und womöglich offener dafür sein, weniger tierische Produkte zu konsumieren oder sogar den veganen Lebensstil auszuprobieren.